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Engländer jagt Ronaldo und Lukaku

Fakten zum 11. WM-Tag: Grosse Chance für Englands Topstürmer, Gruppenfavoriten kämpfen um letzte Chance und Japans gescheiterter Plan.

Der herrliche Siegtreffer von Toni Kroos. Video: Tamedia/SRF

Wer spielt?

England - Panama (14 Uhr), Japan - Senegal (17 Uhr), Polen - Kolumbien (20 Uhr)

Trifft Kane erneut?

Im ersten Spiel des Tages könnte es gleich zu einem Schützenfest kommen. Schliesslich ist Panama der krasse Aussenseiter und England überzeugte im Startspiel gegen Tunesien über weite Strecken. Die grösste Bedrohung für die Mittelamerikaner heisst Harry Kane. Der Stürmer traf gegen Tunesien zweimal – und hat die Spitze der Torjägerliste im Visier. Um mit Cristiano Ronaldo und Romelu Lukaku gleichzuziehen braucht Kane zwei Tore.

Lukakus zweiter Streich gegen Tunesien. Video: Tamedia/SRF

Fehlt Alli?

Verzichten muss England möglicherweise auf Dele Alli. Den offensiven Mittelfeldspieler plagen Probleme an der Hüfte. Zwar konnte er am Samstagmittag wieder mit trainieren – ein Einsatz gegen Panama kommt aber wohl noch zu früh.

Fernduell mit Belgien

Dabei bräuchte England alle verfügbaren Offensivkräfte. Schliesslich geht es gegen Panama weniger darum, ob die Engländer gewinnen, sondern wie hoch. Belgien hat gegen Tunesien vorgelegt und mittlerweile ein Torverhältnis von 8:2. Um sich für die letzte Gruppenpartie eine optimale Ausgangslage für den Gruppensieg zu schaffen, bräuchte es gegen Panama also ein 6:0.

Kapitales Duell der Gruppenfavoriten

In der Gruppe H waren Kolumbien und Polen eigentlich die Favoriten. Nach ihren Niederlagen im Startspiel gegen Japan und Senegal, geht es für die beiden Teams aber um alles. Es droht den Teams mit den Superstars James Rodriguez (Kolumbien) und Robert Lewandowski (Polen) also das frühe Aus.

Der japanische Siegtreffer gegen Kolumbien. Video: Tamedia/SRF

James vor Rückkehr in Startelf

Immerhin wird Kolumbien-Trainer José Pekermann wohl von Anfang an auf James Rodriguez zählen können. Der Offensivspieler musste beim 1:2 gegen Japan wegen einer Wadenverletzung zunächst auf der Bank Platz nehmen und wurde erst eine halbe Stunde vor Schluss eingewechselt. «Es geht ihm sehr gut, das sieht man im Training», äusserte sich Pekermann zum Gesundheitszustand seines Schlüsselspielers.

Manndeckung gegen Lewandowski

Um die Partie gegen Polen erfolgreich zu gestalten, müssen die Kolumbianer vor allem Robert Lewandowski neutralisieren. Dafür hat Abwehrspieler Santiago Arias das passende Rezept: «Wir müssen ihn in Manndeckung nehmen und ihn die ganze Zeit im Auge behalten.»

Japanischer Plan gescheitert

Überraschend oben auf sind Japan und Senegal. Die beiden siegreichen Teams des ersten Spieltages treffen in der zweiten Partie vom Sonntag aufeinander. Um gegen die physisch starken Senegalesen zu bestehen, hatte Japans Coach Akira Nishino einen Plan: «Wir haben daran gearbeitet, dass unsere Spieler je fünf Kilo zunehmen und fünf Zentimeter wachsen.» Das habe leider nicht so gut geklappt: «Jetzt müssen wir halt besser Fussball spielen.»

Senegals Gefahr

Als grösste Gefahr bei Senegal hat Nishino Liverpools Sadio Mané ausgemacht: «Um ihn zu stoppen braucht es Teamspirit.» Mané selber fühlte sich anhand dieser Aussage geehrt, wollte aber nichts von einer One-Man-Show bei seinem Team wissen: «Wir haben mehrere gefährliche Spieler.»

Nicht nur Mané: Niang trifft zum 2:0 gegen Polen. Video: Tamedia/SRF

Senegals Traum

Nach dem 2:1 gegen Polen ist die Euphorie in Senegal gross. Die Westafrikaner träumen von einer ähnlich erfolgreichen WM wie 2002, als es zur grossen Überraschung wurde, und erst von der Türkei in der Verlängerung des Viertelfinals gestoppt wurde (0:1). Mit einem Sieg wäre zumindest der Achtelfinal ganz nah.

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