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Darf es wieder ein brasilianisches Eigentor sein?

Das letzte Duell vor 5 Jahren gegen Brasilien gewann die Schweiz dank eines spektakulären Treffers von Dani Alves ins eigene Tor.

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2013 hatte Neymar im St. Jakob-Park nichts zu lachen. Die Schweiz schlug Brasilien 1:0.
2013 hatte Neymar im St. Jakob-Park nichts zu lachen. Die Schweiz schlug Brasilien 1:0.
Keystone
Die Schweizer durften sich nach 90 Minuten feiern lassen.
Die Schweizer durften sich nach 90 Minuten feiern lassen.
Keystone
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Die Schweiz weiss, wie man Brasilien besiegt. Im August 2013 gewann sie gegen die Südamerikaner in Basel 1:0. In der Startaufstellung standen da mit Rodriguez, Lichtsteiner, Dzemaili, Behrami, Xhaka, Shaqiri und Seferovic ganze sieben Spieler, die auch heute von Beginn weg spielen dürften.

Nur das Brasilien, das war ein anderes. Heute werden beim Rekordweltmeister wohl nur vier gleiche Spieler wie vor fünf Jahren auflaufen. Thiago Silva, Marcelo, Paulinho und Neymar sind auch 2018 Stützen dieses Teams.

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So hat die Schweiz eine Chance

Die Taktiktipps aus der Sportredaktion für das Spiel gegen Brasilien. Video: Fabian Sangines, Kathrin Egolf

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Obwohl die Schweiz ein stärkeres Brasilien als vor fünf Jahren erwartet, hilft die Erinnerung. Die Schweiz spielte mindestens auf Augenhöhe, hatte die besseren Chancen. Die Brasilianer lieferten aber auch eine lustlose Vorstellung ab, der «Tages-Anzeiger» nannte Neymar damals einen «müden Popstar».

Ein Tor gegen Brasilien hat dennoch keiner der aktiven Schweizer geschossen. Das Testspiel 2013 entschied Dani Alves, der verletzte Rechtsverteidiger der Brasilianer. Nach einer Flanke Seferovics versenkte er den Ball per Kopf wunderschön im hohen Eck des eigenen Tores.

Das Eigentor von Dani Alves gegen die Schweiz 2013. Video: YouTube

Sowieso ist die Schweizer Bilanz gegen Brasilien ansprechend. In 8 Länderspielen gab es 2 Siege und je 3 Unentschieden und Niederlagen.

Neymar schon bei den Junioren besiegt

Und dann gibt es da noch die Erinnerung an 2009. Die Schweizer U17-Auswahl spielte auf ihrem Weg zum WM-Titel in der Gruppenphase auch gegen Brasilien. Sie siegte 1:0. Bei den Schweizern auf dem Feld: Granit Xhaka und Haris Seferovic. Ihre Gegner bei Brasilien hiessen zum Beispiel Alisson, Casemiro, Coutinho – oder Neymar.

Führt das WM-Kader Brasiliens an: Superstar Neymar, der bei Paris Saint-Germain spielt.
Führt das WM-Kader Brasiliens an: Superstar Neymar, der bei Paris Saint-Germain spielt.
Fernando Bizerra Jr., Keystone
Philippe Coutinho (l.) träumt von einer Revanche gegen Titelverteidiger Deutschland.
Philippe Coutinho (l.) träumt von einer Revanche gegen Titelverteidiger Deutschland.
Srdjan Suki, Keystone
Danilo ist einer von gleich vier Stars, die beim englischen Meister Manchester City unter Vertrag stehen.
Danilo ist einer von gleich vier Stars, die beim englischen Meister Manchester City unter Vertrag stehen.
Peter Powell, Keystone
Gabriel Jesus zeigt seine Ballkünste sonst ebenfalls in der Premier League.
Gabriel Jesus zeigt seine Ballkünste sonst ebenfalls in der Premier League.
Markus Schreiber, Keystone
Auch Fernandinho gehört dem Quartett an, das unter Pep Guardiola auf der Insel spielt.
Auch Fernandinho gehört dem Quartett an, das unter Pep Guardiola auf der Insel spielt.
Markus Schreiber, Keystone
Auch Ersatzgoalie Ederson spielt vom englischen Meister aus Manchester.
Auch Ersatzgoalie Ederson spielt vom englischen Meister aus Manchester.
Filip Singer, Keystone
Die brasilianische Nummer 1 Alisson will an der WM seinen Kasten auch gegen die Schweiz sauber halten.
Die brasilianische Nummer 1 Alisson will an der WM seinen Kasten auch gegen die Schweiz sauber halten.
Sebastiao Moreira, Keystone
Renato Augusto (l.) stösst aus der chinesischen Liga zur Seleção.
Renato Augusto (l.) stösst aus der chinesischen Liga zur Seleção.
Matilde Campodonico, Keystone
Dani Alves (l.) fehlt den Südamerikanern in Russland verletzungsbedingt.
Dani Alves (l.) fehlt den Südamerikanern in Russland verletzungsbedingt.
Filip Singer
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