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Graubünden umgeht Quarantäne-RegelGeimpfte Touristen dürfen sofort auf die Piste

Der Kanton Graubünden befreit Touristen mit Corona-Impfung von der Quarantäne – auch wenn sie aus einem Risikogebiet kommen.

Ohne Quarantäneumweg auf die Skipiste:  Besucherinnen und Besucher aus Risikogebieten dürfen ohne Quarantäne in die Bündner Berge fahren, wenn sie zweimal gegen Corona geimpft wurden.
Ohne Quarantäneumweg auf die Skipiste: Besucherinnen und Besucher aus Risikogebieten dürfen ohne Quarantäne in die Bündner Berge fahren, wenn sie zweimal gegen Corona geimpft wurden.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

«Einreisende aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko müssen in Quarantäne.» So simpel und strikt fasst das Bundesamt für Gesundheit (BAG) das Regelwerk zur Corona-Quarantäne bei der Einreise in die Schweiz zusammen. Ausnahmen von dieser Pflicht gibt es nur wenige, etwa für dringende Geschäftsreisen, medizinische Notfälle und Transitpassagiere. Ein negatives Testergebnis hingegen «hebt die Quarantäne nicht auf», wie das BAG schreibt.

Umso mehr lässt nun eine Aussage der Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki im Schweizer Fernsehen SRF von letzter Woche aufhorchen. In der Sendung «Club» erklärte Jamnicki wörtlich: «Einreisende Engländer, die nachweisen können, dass sie zweimal geimpft wurden, müssen bei uns nicht in Einreisequarantäne.» Über allfällige Proteste des Bundes will sich Graubünden hinwegsetzen, wie Jamnicki unverhohlen hinzufügte: «Auch wenn der Bund jetzt aufschreit im Hintergrund: Graubünden, was macht ihr da?› – Wir machen es jetzt so.»

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