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Cannabis-KonsumGrauzone CBD: Erlaubtes Rauschmittel?

Ist CBD ein Heilmittel – oder eine leichte Mode-Droge? 10 Antworten vom Inhaber eines Thuner Hanfladens.

Die Meinungen gehen beim Cannabidiol (CBD) weit auseinander. Das legale Cannabis-Produkt ist bei Migränepatientinnen und -patienten oder Epileptikerinnen und Epileptikern schon länger bekannt und bewährt. Andere allerdings verabscheuen es: Das Medikament sei doch eigentlich eine Droge, die verboten gehöre. Marc Müller (54), Inhaber des Hanfladens Earth Spirit in Thun, gibt Auskunft.

Aus ihr wird CBD gewonnen: Eine Hanfpflanze.
Aus ihr wird CBD gewonnen: Eine Hanfpflanze.
Foto: Iva Carapovic

Was ist CBD?

CBD ist eigentlich gar keine Pflanzenart, sondern ein Bestandteil (Cannabidiol) einer Cannabis-Pflanze. Das, was als CBD verkauft wird, ist das Produkt einer Pflanze mit weniger als einem Prozent Tetrahydrocannabinol
(THC). Diese psychoaktive Substanz ist verantwortlich dafür, dass man sich «high» fühlt. Beim CBD-Konsum geht es eher um den therapeutischen Zweck: Der CBD-Gehalt ist sehr hoch und sorgt für ein entspanntes Wohlbefinden. CBD ist im Grunde genommen eine «stark CBD-haltige, niedrig THC-enthaltende Hanfpflanze».

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