Zum Hauptinhalt springen

Bundesliga«Grossartig ist es erst wieder mit Publikum»

Zwei Spieltage sind fast geschafft, sieben kommen noch: Christian Seifert, Chef der Deutschen Fussball-Liga, zieht eine erste Bilanz. Ein Gespräch über Jubel-Etikette, Privilegien-Kritik und Fussball unter Extrembedingungen.

Viele Tore, keine Zuschauer: 4:1 siegte Borussia Dortmund im Derby gegen Schalke 04 vergangene Woche – vor leeren Rängen, im neuen, tristen Corona-Alltag der Bundesliga.
Viele Tore, keine Zuschauer: 4:1 siegte Borussia Dortmund im Derby gegen Schalke 04 vergangene Woche – vor leeren Rängen, im neuen, tristen Corona-Alltag der Bundesliga.
Foto: Keystone

Herr Seifert, es gab nach dem vorigen Wochenende das höchstmögliche Lob für die Bundesliga, nicht gerade vom Papst, aber von Zlatan Ibrahimovic: «Sie kündigen es an, sie machen es – grazie, Bundesliga», teilte er mit. Das ist in gewisser Weise auch an Sie adressiert, fühlen Sie sich geehrt?

Erst mal freue ich mich darüber, dass die internationale Sportwelt anerkennt, was es bedeutet, unter diesen Voraussetzungen wieder Profisport zu betreiben. Dass es einer Menge Organisation, Disziplin und Mut bedarf, um inmitten einer solchen Situation zurückzukommen. Da ich vorher schon viele Nachrichten aus dem Ausland dazu bekommen hatte und ich wusste, dass sie uns überall die Daumen drücken, hat mich die extrem positive Reaktion nach dem Wochenende nicht mehr überrascht. Gefreut habe ich mich trotzdem.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.