Zum Hauptinhalt springen

PflücksalatGrossväter sind unentbehrlich

Dass das Grosseltern-Sein mehr als nur mit Betreuung von Enkeln in Verbindung gebracht werden kann, hat «Pflücksalat»-Autor Ueli Flück herausgefunden. Auch dank der Uni Bern.

«Grossväter sind unentbehrlich für das allgemeine Wohlbefinden der Gesellschaft.» Diesen kühnen Satz formulierte anno 1999 Ruth A. Meyer Schweizer, Professorin am Soziologischen Institut der Universität Bern. Sie war zu diesem Schluss gekommen, «obwohl der Grossvater in der Forschung bisher kaum thematisiert wird und deshalb wenig Forschungsergebnisse vorliegen».

Wenn zu wenig Forschungsergebnisse vorliegen, muss geforscht werden. Ich stellte mir vor, wie sich forsche Forscherinnen auf die Pirsch machten, um eine genügend grosse Anzahl unerforschter Grossväter einzufangen. Wie geplant war die Einfangaktionen völlig überraschend und überfallartig auszuführen. Und wie sich die Forscherinnen eine besonders gute Fangquote an Kompanietagungen und auch an Zusammenkünften von alten Turnkameraden erhofften. Ich wagte mich wochenlang nicht mehr ohne Grossmutter aus dem Haus. Die Gründung einer Vereinigung gegen Grossväterversuche, in Anlehnung an den Verein gegen Tierversuche, liess ich dann aber sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.