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Kinder bekommen eine Ombudsstelle«Ich ärgere mich, wenn Kinder zum Spielball der Eltern werden»

Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser findet, dass Kinder in Rechtsverfahren mehr Gehör brauchen, und hat den Vorstoss für die Ombudsstelle eingereicht.

«Ich muss ins Heim, doch ich möchte lieber zur Tante. Können Sie mir helfen?»

Nachricht auf dem Telefonbeantworter der Kinderanwaltschaft Schweiz

Kritik im Ständerat

2 Kommentare
    Gabor von Zoltan

    Eine Ombudsstelle für Kinder ist sehr zu begrüßen. Insbesondere im Zusammenhang mit Fremdplatzierungen.

    Diese dürften gemäß Gesetz nur der allerletzte Schritt sein, nachdem alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen worden sind; also wenn das sogenannte „gelindere Mittel“ aus geprüften und berechtigten Gründen nicht gewählt werden kann.

    Das angeführte Beispiel eines Kindes, das lieber zur Tante will, aber ins Heim gesteckt wird, ist nicht die Ausnahme, sondern leider die Regel. Dies wird - Richtlinien und Gesetze zum Kindeswohl ignorierend - von Jugendämtern in vielen Ländern Europas regelmäßig so praktiziert.

    Ich kann der Schweiz nur dringend empfehlen diese Ombudsstelle so weit, weit weg wie nur irgend möglich von der KESB entfernt anzusiedeln. In Österreich zum Beispiel ist der Ombudsmann Teil der Jugendanwaltschaft, die wiederum der MA11, also dem Jugendamt, zugeordnet ist.

    Mit fatalen Folgen! Es werden bloß die Direktiven und Erklärungen derjenigen wiedergegeben, welche Kinder zuvor in eine derart verzweifelte Lage gebracht haben.

    Alleine der „Fall Nathalie“ in Dornach sollte Mahnung genug sein, welche schrecklichen Folgen Kinder zu tragen haben, wenn Ämter ohne jede Kontrolle zu bestimmen vermögen, was für Schutzbefohlene jeweils „das Beste“ zu sein hat.