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Biografie über Starfussballerin Megan Rapinoe«Ich bin lesbisch! Wie geil ist das denn?»

Sie ist Aktivistin, Model und eine der besten Fussballerinnen. Und sie will, dass die Welt ihr zuhört. In ihrer Biografie erklärt Megan Rapinoe, warum Sport und Politik für sie zusammengehören.

Stille Geste, in der viel Kraft liegt: Megan Rapinoes charakteristischer Torjubel im Final der WM 2019.
Stille Geste, in der viel Kraft liegt: Megan Rapinoes charakteristischer Torjubel im Final der WM 2019.
Foto: Keystone

Megan Rapinoes Geschichte ist die vom Aufstehen, Sich-Erheben. Und sie handelt von einem Kniefall. Rapinoe war in ihrer Heimat USA eine bekannte Fussballerin, als sie sich im September 2016 als erste weisse Profisportlerin dem Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt anschloss. Wenn vor den Spielen die Nationalhymne erklang, kniete sie nieder – wie es der afroamerikanische Footballspieler Colin Kaepernick als Erster getan hatte.

Die Empörung war grenzenlos. Fans buhten Rapinoe aus, die Nationaltrainerin lud sie am Ende nicht mal mehr zu den Trainings ein; schliesslich verbot der Verband den Kniefall offiziell. Wenig hätte gefehlt, und Rapinoes Karriere wäre zu Ende gewesen. In diesem Moment entschied sie, dass sie ihre Stimme erheben wollte, auch für andere. Aus der Ausnahmeathletin wurde eine Aktivistin.

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