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Der lange Kampf der Frauen «Ich hole mir die Gleichberechtigung»

Eine Ausstellung in der Berner Altstadt zeigt Frauen, die für Chancengleichheit gekämpft haben. Wie zwei junge Frauen über die Pionierinnen denken.

Sie blicken hoch zu den beiden Vorkämpferinnen: Die Gymnasiastinnen Meret Willen und Samira Zaugg.
Sie blicken hoch zu den beiden Vorkämpferinnen: Die Gymnasiastinnen Meret Willen und Samira Zaugg.
Foto: Christian Pfander

Mut – Mut brauchten Frauen vor 100 Jahren, wenn sie für ihre Rechte kämpften, und Mut brauchen junge Frauen noch heute. «Wenn ich etwas will, das für eine Frau nicht typisch ist, dann braucht das Mut», sagt Meret Willen. «Und schon nur die Tatsache, dass dies Mut braucht, ist nicht in Ordnung.»

Die 17-jährige Gymnasiastin aus Bern und ihre gleichaltrige Mitschülerin Samira Zaugg stehen unter den Lauben der Burgerbibliothek. Hier, entlang der Münster- und Herrengasse, am Münsterplatz und im Bibliotheksgässchen finden Passantinnen und Spaziergänger ab dem 7. Februar Porträts von 52 Frauen aus der ganzen Schweiz, 2 aus jedem Kanton. Die Ausstellung ist Teil des Projekts Hommage 2021, welches 50 Jahre nach der Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts all jene Schweizerinnen ehren will, die in den 100 Jahren vor der Abstimmung für Gleichberechtigung gekämpft haben – das Frauenstimmrecht auf Bundesebene wurde am 7. Februar 1971 angenommen.

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