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«Ich wollte auf keinen Fall voyeuristisch wirken»

Nick Drnaso: «Ich zweifle immer an meinen Entscheidungen.» Foto: Kevin Penczak

Ist Ihr Comic «Sabrina» ein Kommentar auf die Trump-Ära?

Das klingt nach einer eher intuitiven Arbeit.

Wie muss man sich die konkrete Arbeit vorstellen?

Teddy, der Freund der ermordeten Titelfigur Sabrina, lauscht am Radio einem Verschwörungstheoretiker. Foto: Aufbau-Verlag

Besonders eindrucksvoll sind die Passagen, in denen Sie die rechten Verschwörungstheorien eines fiktiven Radiomoderators wiedergeben.

Frappierend ist der Realismus, mit dem die ungewöhnlichen Schauplätze des Comics gezeichnet sind: Eine der Hauptfiguren arbeitet in einem fensterlosen Schachtelbüro in einer Air-Force-Base.

«Während der Zeit von ‹Sabrina› arbeitete ich als Hausmeister in einem Museum und am Fliessband.»

Comicautor Nick Drnaso

Es heisst, Sie wollten das Buch nicht veröffentlichen, als es fertig war.

Das Buch erhielt nicht zuletzt durch die Nominierung für den Man Booker Prize sehr viel Aufmerksamkeit. Hat sich Ihre Situation dadurch geändert? Man hört ja immer, wie hart es ist, als Comickünstler zu überleben.