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Corona-Podcast «Und jetzt?»Impfkampagne: Happy End trotz Hauruck-Start?

Hat die Schweiz den Impfstart verschlafen – oder ist das angebliche Chaos gar keines? Antworten in einer neuen Folge von «Und jetzt? Der Corona-Podcast».

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech wird bereits gespritzt – aber die Dosen sind begrenzt. Wann folgt mehr?
Der Impfstoff von Pfizer/Biontech wird bereits gespritzt – aber die Dosen sind begrenzt. Wann folgt mehr?
Foto: Keystone

In fast allen Schweizer Kantonen sind die Impfkampagnen angelaufen. Doch die Kritik daran ist gross. Mit den bisher vorhandenen 233’000 Dosen Impfstoff können gut 115’000 Personen geimpft werden das seien viel zu wenige. Überhaupt hätten die Behörden viel zu wenig Impfstoff bestellt, Verträge zu spät unterschrieben, keine taugliche Impfstrategie entwickelt, insgesamt schlecht organisiert und kommuniziert.

Wie berechtigt ist diese Kritik? Hat die Schweiz den Impfstart tatsächlich verschlafen? Und wie steht es eigentlich um die Impfbereitschaft der Bevölkerung? Wie können Menschen überzeugt werden, die gegenüber einer Corona-Impfung skeptisch oder zumindest noch zurückhaltend sind?

«Die Leute wissen nicht, weshalb alles so holterdiepolter geht», sagt Wirtschaftsredaktorin Isabel Strassheim. In einer neuen Folge von «Und jetzt? Der Corona-Podcast». spricht sie mit Mirja Gabathuler über den Impfstart – und wie es nun weitergeht.

12 Kommentare
    Paul Schönenberger

    Klar ist: der Kanton Zürich hat/hatte die Impfstrategie verpasst. Erstaunt hinsichtlich wenig, die Zürcher Regierungsräte, sind in der Planung und Umsetzung mehrere Schritte zurück. Auch der aktuelle Hilferuf von Josef Widler, Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft ist eher erschütternd, wie gemächlich die Impfung angegangen wird. Letztlich passt das ganze in das Gesamtbild, vom Krisenmanagement ist der Zürcher Regierungsrat und der Umsetzung der Impfkampagne bis zur Auszahlung von Hilfegelder Meilen weit entfernt - sehr weit entfernt. Die Anträge und Hilfegelder können im 02.2021 eingereicht und allenfalls im 03.2021 ausbezahlt werden. Warum so spät? Wegen der Referendumsfrist von 60 Tagen - das in einer Krisensituation - unglaublich was der Zürcher Regierungsrat leistet - Frau RR Silvia Steiner könnte die Leistung benoten, wenn sie dannzumal will - auch sie wird nicht mehr als ein 2-3 notieren wollen.