Zum Hauptinhalt springen

Wegen statischer ProblemeInsel investiert 110 Millionen Franken in Frauenklinik

2002 bezog die Insel Gruppe die Frauenklinik. Nun investiert sie kräftig. Das Gebäude soll Ende 2022 bezugsbereit sein.

Ins erneuerte Gebäude soll auch die Uniklinik für Augenheilkunde einziehen
Ins erneuerte Gebäude soll auch die Uniklinik für Augenheilkunde einziehen
pd

Die Insel Gruppe investiert 110 Millionen Franken in die Erneuerung der Frauenklinik. Im sanierten Gebäude an der Effingerstrasse 102 wird auch die Uniklinik für Augenheilkunde einziehen.

Das hat die Insel Gruppe beschlossen, wie sie am Dienstag mitteilte. Nach aktueller Planung soll das Gebäude Ende 2022 bezugsbereit sein. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Termin seien allerdings nicht abschätzbar.

Der Neubau der Frauenklinik wurde 2002 bezogen. Wenige Jahre später traten statische Probleme an der Fassade auf. 2014 traf die Insel Gruppe den Grundsatzentscheid, das Gebäude grundlegend zu sanieren. Damals ging sie von Kosten von 100 Millionen Franken aus.

2018 zog die Uniklinik für Frauenheilkunde provisorisch ins Theodor-Kocher-Haus. Gleichzeitig wurde die Gebäudeplanung weiter konkretisiert, und vor dem Hintergrund des Insel-Masterplans wurde das Nutzungskonzept für das Gebäude an der Effingerstrasse erarbeitet.

Im Zentrum des Masterplans steht der Neubau des Hauptgebäudes des Inselspitals. Das heutige Bettenhochhaus soll bekanntlich abgerissen werden.

Für die Augenklinik bedeute der Umzug an die Effingerstrasse 102, dass sie über eine finanzierbare, zukunftsfähige Lösung für die Phase nach dem Rückbau des Bettenhochhauses verfüge, schreibt die Insel Gruppe.

Die Rückkehr der Frauenklinik ins sanierte Gebäude führe ihrerseits dazu, dass die Aufstockung des Theodor-Kocher-Hauses umgesetzt werden könne. Dort soll Raum für andere Universitätskliniken geschaffen werden.

SDA/ber