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«Es ist einfach das Richtige»Irisches Lacrosse-Team verzichtet auf Turnier zugunsten von Indigenen

Hier zu sehen: Der Irokese Lyle Thompson aus dem Nationalteam. Er darf sich freuen, dürfen er und sein Team nun doch bei den World Games 2022 antreten.
Eigentlich ist das Team nämlich ausgeschlossen worden. Dies, weil sie keinen souveränen Staat vertreten und auch kein olympisches Komitee besitzen.
Das indigene Volk der Irokesen bewohnt Territorien im nordöstlichen Teil der USA und im Osten Kanadas. Lacrosse ist ihr Nationalsport. Als Bürger besitzen sie eigene Ausweise.
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Sie vertreten keinen souveränen Staat

«Die Irokesen haben den Platz verdient»

Bereits 2010 gab es Probleme

3 Kommentare
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    Efraim Litvak

    An diesem Beispiel sieht man wie bescheuert es ist, wenn man den Begriff der Nation an einen Staat bindet. Wenn man das für sich richtig findet, ok (im Fall der Schweiz geht es ja wohl nicht anders), kein Problem. Aber es wäre schön, wenn man (z.B. grosse Teile der Schweizer Bevölkerung) endlich verstehen würde, dass der Begriff und die Idee der Nation ursprünglich nichts mit einem Staat zu tun hat oder haben muss. Diese gab es ja gar nicht als die Bewegung entstand, deshalb war ein Staat allenfalls ein zu erschaffendes Ziel einer Nation.

    Bravo Iren! Ich bin kein Nationalist (in hundert Jahren wird man über den Nationalismus lachen und sich dafür schämen). Ich finde es einfach nicht respektvoll oder gerecht Leute als etwas zu bezeichnen, das sie in Wirklichkeit nicht sind (und oft auch so nicht genannt werden wollen!). Die amerikanischen Einwanderungsbücher des 19./20. Jhd. von Ellis Island sind voll von Italienern, Russen/Polen oder Österreichern, die eigentlich Kroaten (Venezisches Reich), Juden (Russisches Reich oder Polen) und Ungarn waren.

    Dabei denke ich immer an einen katalanischen Schriftsteller, der gemäss eigenen Aussagen gegen seinen Willen im Ausland als spanischer Schriftsteller vorgestellt wird. Er schreibt nicht mal auf spanisch (Kastillisch)!