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Kommentar zu schärferen Regeln Jetzt brauchts den Spurt beim Impfen

Die neuen Massnahmen sind wegen der auch in Wengen aufgetauchten Mutation unvermeidlich, nun müssen die Kantone liefern.

Testoffensive im Tourismusort Wengen: Nach dem Nachweis der Mutation wird die Bevölkerung getestet.
Testoffensive im Tourismusort Wengen: Nach dem Nachweis der Mutation wird die Bevölkerung getestet.
Foto: Stefano Schröter

Die Landesregierung zieht den Joker, den ihr die Kantone in die Hand gegeben haben, und verschärft schweizweit die Regeln. Drastisch. Privat gilt faktisch ein Kontaktverbot, das öffentliche Leben wird eingefroren, Läden mit Sachen für den nicht täglichen Gebrauch müssen am Montag schliessen. Spielwaren gibts nicht mehr, Schnittblumen kurioserweise aber immer noch. Das Einzige, was uns erspart bleibt, sind ein landesweiter Schulstopp und der Hausarrest.

Es ist paradox. In den letzten Tagen sind die Hospitalisationen und Todesfälle zurückgegangen, die bisher ergriffenen Massnahmen zeigen Wirkung. Auch die Verbreitung der neuen Virenmutation, die in Wengen nachgewiesen wurde, ist schweizweit noch verhältnismässig tief. Allerdings könnte sich das mutierte Virus rasend schnell durch das Land verteilen. Und ein starker Anstieg der Mutation wie im Ausland gilt es unbedingt zu verhindern. Deshalb sind die neuen Regeln unvermeidlich.

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