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Jugendskilager LenkJuskila 2021 mit 400 statt 600 Jugendlichen

Corona hat auch Auswirkungen auf das traditionelle Jugendskilager an der Lenk: Die Teilnehmerzahl wird nächstes Jahr um ein Drittel reduziert.

Trotz Corona werden Jugendliche auch nächstes Jahr viel Spass im Schnee haben.
Trotz Corona werden Jugendliche auch nächstes Jahr viel Spass im Schnee haben.
Bild: PD

Das Jugendskilager (Juskila) – das grösste J+S-Schneesportlager der Schweiz – kann unter den aktuellen Vorgaben betreffend Covid-19 vom 2. bis 8. Januar 2021 an der Lenk im Simmental stattfinden. Als einschneidendste Massnahme wurde die Anzahl der Teilnehmenden von 600 auf neu 400 Jugendliche reduziert.

«Als Flaggschiff aller Schneesportlager des Landes möchte das Juskila nichts unterlassen, um einen sicheren Lagerbetrieb zu gewährleisten», teilen die Organisatoren mit. Das Juskila-Projektteam habe sich entsprechend intensiv mit den Vorgaben des BAG betreffend Covid-19 auseinandergesetzt und Gespräche mit Fachexperten des BAG sowie mit allen Partnern wie Lagerarzt, Bergbahnen, Gastronomie und Unterkünfte geführt.

Lager erst einmal abgesagt

«Alle Abklärungen und Beratungen haben gezeigt, dass bei gleichbleibender Corona-Situation eine Durchführung des Juskila unter bestimmten Justierungen des Lager-Konzeptes möglich ist.»Die wesentlichste Massnahme ist die Reduktion der Anzahl Teilnehmenden: Statt wie üblich 600 Jugendliche reisen am 2. Januar 2021 nur deren 400 an die Lenk. «Das hat es noch gar nie gegeben, seit 1967 waren es immer 600 Jugendliche», weiss Lagerleiter Gary Furrer. «Zuletzt musste im Jahr 1957 das Lager abgesagt werden. Damals wurde die Unterkunft an der Lenk den ungarischen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.»

Anstelle von 150 betreuen 120 freiwillige Leiterinnen und Leiter die 400 Jugendliche. Dank diesen Anpassungen kann die Zuteilung der Unterkünfte unter Einhaltung der Abstandsregeln gewährleistet werden. Weiter werden die Jugendlichen im gesamten Lagerbetrieb (Schneesport, Verpflegung, Unterkunft, Rahmenprogramm) in sechs beständige Gruppen eingeteilt.

Das Projektteam arbeitet derzeit das detaillierte Schutzkonzept sowie entsprechende Massnahmenpläne aus. «Wir setzen alles daran, die Sicherheit aller Jugendlichen und Helferinnen und Helfer zu gewährleisten», versichert Furrer.

pd