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Mit insgesamt 250’000 FrankenKanton Bern unterstützt elf Konzertchöre

Damit diese sich weiterentwickeln und interessante Projekte umsetzen können, erhalten 11 Chöre vom Kanton Bern einen finanziellen Zustupf.

Der Kanton Bern fördert den Chorgesang mit Impulsbeiträgen.  (Themenbild)
Der Kanton Bern fördert den Chorgesang mit Impulsbeiträgen. (Themenbild)
Foto: Peter Steffen (Keystone)

Elf Konzertchöre erhalten vom Kanton Bern einen finanziellen Zustupf, um sich weiterzuentwickeln und interessante Projekte umzusetzen. Insgesamt schüttet der Kanton 250'000 Franken an Impulsbeiträgen aus.

Die Impulsbeiträge waren vor einem Jahr ausgeschrieben worden, wie die bernische Bildungs- und Kulturdirektion in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Damals habe niemand geahnt, mit welchen Herausforderungen die Chöre im Zusammenhang mit der Coronapandemie bald zu kämpfen haben würden.

Als die Coronapandemie auch die Schweiz ergriff, wurde die Ausschreibung um ein halbes Jahr verlängert, damit die Chöre ihre Vorhaben an die neue Situation anpassen konnten. Insgesamt 29 Bewerbungen gingen daraufhin ein.

Elf davon hat der Kanton Bern nun ausgewählt. Sie decken das gesamte Chorspektrum ab, von grossen Gemeinschaftschören über kleine, alternative Gruppen bis hin zu professionell geprägten Spitzenformationen. Die Beiträge variieren zwischen 15'000 und 25'000 Franken.

Zu den ausgewählten Chören gehören der «Choeur à Coeur» aus Bévilard, der Berner Münster Kinder- und Jugendchor, der «Choeur de Biu» aus Biel, «DERMännerchor» aus Bern, das Ensemble Vocal d’Erguël aus St-Imier, der JazzChor Bern, der Verein ensemble ardent, die Konzertchöre Oberaargau und Rapperswil, der Frauenchor der Berner Reitschule oder das Vokalensemble Novantiqua.

Die ausgewählten Chöre können nun die durch die Coronapandemie erzwungen Singpause nutzen, um Hintergrundarbeiten zu leisten, welche ihren Bestand und ihre Zukunft sichern.

Die Chöre erarbeiten eine Standortbestimmung und durchlaufen einen Strategieprozess, aus dem konkrete Massnahmen hervorgehen. Diese müssen gemäss der bernischen Bildungs -und Kulturdirektion bis Ende 2023 umgesetzt sein.

chh/sda

1 Kommentar
    Herrmann Sonderegger

    Ich finde es vorausschauend das die Kultur nicht einfach ignoriert wird in dieser Krise. Aber wäre es nicht wichtiger prioritär diese Finanziellen Hilfen denen zugute kommen lassen die davon Ihre Familien unterhalten und Mitarbeitenden den Arbeitsplatz erhalten, bzw den Branchen die immer noch ungewollt im Lockdown sind.