Zum Hauptinhalt springen

Im Kampf gegen CoronaKanton will Spitäler und Wirtschaft stützen

Heute um 15 Uhr informiert eine Delegation der Berner Regierung per Livestream über neue Massnahmen im Zusammenhang mit Corona.

UPDATE FOLGT

Informieren werden Regierungspräsident Christoph Ammann, Wirtschafts-, Umwelt- und Energiedirektor, Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektor, sowie Christine Häsler, Bildungs- und Kulturdirektorin.

Für schwere Fälle stehen 340 Betten bereit

Die Spitäler im Kanton Bern haben ihre Bettenkapazität für an Covid-19 erkrankte Personen deutlich erhöht. Wie die Kantonsregierung und das kantonale Führungsorgan am Donnerstag mitteilten, stehen inzwischen 343 Betten für schwere Fälle bereit.

148 dieser Betten stehen in Intensivpflegestationen mit Beatmungsausrüstung, 195 weitere Betten können überwacht werden. Die Spitäler sind laufend daran, weitere Kapazitäten aufzubauen. Für die weniger schweren Fälle haben die Spitäler nebst den normal verfügbaren Betten zusätzlich weitere 700 Plätze vorbereitet.

Ausserdem ist der Kanton Bern daran, 200 bis 300 Pflegebetten ausserhalb der Spitäler vorzubereiten, beispielsweise auf Waffenplätzen. Gut 3000 Betten gibt es in den Bener Akutspitälern insgesamt.

Im Kanton Bern gab es am Donnerstag 660 mit dem Coronavirus infizierte Personen. Sieben Personen sind gestorben, 68 Personen werden derzeit aufgrund ihrer Erkrankung in Spitälern gepflegt, davon elf auf der Intensivstation. Neun Personen sind auf maschinelle Beatmung angewiesen.

Schulen sollen in Ferien weiterbetreuen

Demnächst beginnen an den Berner Schulen die Frühlingsferien. Die kantonale Bildungs- und Kulturdirektion ruft nach Rücksprache mit dem Kantonalen Führungsorgan die Berner Schulen auf, während der Ferien ihre Betreuungsangebote weiterzuführen. Dieser Aufruf erfolgt laut den Kantonsbehörden in Absprache mit den Sozialpartnern.

Grund für den Aufruf ist, dass in normalen Zeiten die Betreuung der Kinder in den Ferien «weitgehend sichergestellt» ist, wie es in der Mitteilung hiesst. In Zeiten des Coronavirus haben nun aber etliche Arbeitgeber Ferienstopps ausgesprochen. Das gilt laut dem Kanton Bern etwa im Gesundheits- und Pflegebereich und bei der Polizei.

Es gebe also Mütter und Väter, welche ihre Ferien absagen müssten und unter grossem Druck stünden. «Fehlen die Betreuungsangebote der Schulen, kommt es in vielen Gemeinden zu Engpässen bei der Betreuung», schreiben Regierungsrat und Kantonales Führungsorgan.

(SDA / mb)

0 Kommentare
Sortieren nach: