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Tag der KinderrechteKinderwünsche für die Bundespolitik

Unicef sammelte Anliegen von Kindern, am Tag der Kinderrechte sind sie der Politik überreicht worden. Im Zentrum: Mitsprache, Schutz, saubere Umwelt.

Anliegen und Forderungen von Kindern, als Buch für die Bundespolitik: Ständerat Ruedi Noser (FDP, ZH), Gani Feraj aus Buchs AG, Unicef-Geschäftsleiterin Bettina Junker, Leninka Nalliha aus Zürich und Nationalrat Matthias Aebischer (SP, BE) am Freitag bei der Übergabe auf der Bundesterrasse.
Anliegen und Forderungen von Kindern, als Buch für die Bundespolitik: Ständerat Ruedi Noser (FDP, ZH), Gani Feraj aus Buchs AG, Unicef-Geschäftsleiterin Bettina Junker, Leninka Nalliha aus Zürich und Nationalrat Matthias Aebischer (SP, BE) am Freitag bei der Übergabe auf der Bundesterrasse.
Foto: Marcel Bieri

«Was wolltest du den Erwachsenen schon immer einmal sagen?» Unter diesem Motto lud Unicef Schweiz und Liechtenstein in den letzten Monaten Kinder ein, ihre Meinungen und Wünsche zu artikulieren. Von diesen Eingaben seien entsprechende Forderungen abgeleitet worden, teilte Unicef am Freitag mit. Das Ergebnis sei zu einem Album gebunden und dem Berner Nationalrat Matthias Aebischer und dem Zürcher Ständerat Ruedi Noser übergeben worden. Die beiden Politiker hätten sich schon mehrfach für Kinderrechte starkgemacht.

Anlass war der Internationale Tag der Kinderrechte, der auf der UNO-Kinderrechtskonvention basiert, die am 20. November 1989 von der UNO-Generalversammlung angenommen worden war. Die Schweiz hat die Konvention 1997 ratifiziert.

Bettina Junker, Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz und Liechtenstein, übergab den Forderungskatalog begleitet von zwei Kindern, die von Unicef für diesen Anlass auserkoren wurden. «Als zentrale Anliegen der Kinder und Jugendlichen kommt insbesondere der Wunsch nach mehr Gleichberechtigung, Mitsprache, Schutz und einer sauberen Umwelt zum Ausdruck», sagte Junker in einer kurzen Ansprache vor dem Bundeshaus.

Stadt Bern feiert inklusive Partizipation

Wie die Stadt Bern mitteilte, nahm Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) den Kinderrechtstag zum Anlass, die Heilpädagogische Sonderschule Bern und die Volksschule Spitalacker zu besuchen. An beiden Schulen hatten Schülerinnen und Schüler laut Mitteilung aktiv bei einem Um- beziehungsweise Neubau mitgewirkt. Alle Kinder und Jugendlichen – mit und ohne Beeinträchtigung –, so Teuscher, sollen in der Stadt Bern partizipativ mitgestalten können. «Sie sind schliesslich die Expertinnen und Experten ihres Lebensraums.»