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Bierkonsum im LockdownKleine Brauereien bangen wegen der Corona-Krise um ihre Existenz

Zwar kaufen die Schweizer mehr Bier im Detailhandel und online. Doch davon haben vor allem mittelgrosse und grosse Hersteller etwas.

Team der Brauerei Erusbacher & Paul in Villmergen AG: Neue Verkaufskanäle werden gesucht.
Team der Brauerei Erusbacher & Paul in Villmergen AG: Neue Verkaufskanäle werden gesucht.
Foto: Paul Bier

Alle seine Freunde rieten Markus Friedrich im vergangenen Jahr, sein Geschäft auszuweiten. Friedrich betreibt eine Mikrobrauerei in Schlieren, braut dort verschiedene Biere unter der Marke Ahoi. «Jeder hat mir dazu geraten, Geld in die Hand zu nehmen, auszubauen, Personal anzustellen und grosse Anlagen zu kaufen», berichtet er. Er hörte nicht darauf – und ist nun froh darüber. Die Corona-Krise trifft auch die Getränkebranche und damit die Bierbrauer.

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