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Schweiz mit Seilbähnli an der Weltausstellung

Die Schweiz will sich an der Weltausstellung 2010 in Shanghai als innovatives und umweltbewusstes Land präsentieren. Die Städte Basel, Genf und Zürich sind mit einem eigenen Pavillon präsent.

Der geplante Schweizer Pavillon: Das Gesamtmodell (links) und die Blumenwiese mit Sesselbahn auf dem Dach. (Bilder: Präsenz Schweiz)
Der geplante Schweizer Pavillon: Das Gesamtmodell (links) und die Blumenwiese mit Sesselbahn auf dem Dach. (Bilder: Präsenz Schweiz)

Publikumsmagnet soll eine Seilbahn werden, die die urbane und die ländliche Schweiz verbindet. In einem Städtepavillon zeigen Basel, Genf und Zürich zudem nachhaltige Lösungen im Bereich Wasser.

Mit einer Gesamtfläche von 5,28 Quadratkilometern wird die Expo 2010 Shanghai zum Thema «Better City, Better Life» die bisher grösste Weltausstellung, wie Präsenz Schweiz am Montag mitteilte. Sie biete eine «repräsentative Plattform der Superlative», die politisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich wie auch kulturell von grosser Bedeutung sei und der Schweiz die einmalige Gelegenheit gebe, in allen Bereichen Wissen zu vermitteln, Netzwerke aufzubauen und den interkulturellen Austausch zu fördern.

Städte mit eigenem Auftritt

Der offizielle Schweizer Pavillon unter der Leitung von Präsenz Schweiz widmet sich der Stadt/Land-Problematik. Die auf 4000 Quadratmetern angelegte Ausstellung soll mit aussergewöhnlicher Architektur und nachhaltigen, innovativen Baumaterialien für Aufmerksamkeit sorgen. Publikumsmagnet werde dabei sicher auch die Seilbahn sein, die den Besucher aus der urbanen in die ländliche Schweiz führe, schreibt Präsenz Schweiz.

Ergänzt wird der offizielle Schweizer Auftritt von einem Pavillon der Städte Basel, Genf und Zürich. Ihr Beitrag unter dem Motto «Better Water - Best Urban Life» widmet sich dem entscheidenden Einfluss von Wasser auf eine hohe Lebensqualität und Prosperität von Städten, wie die drei Stadtpräsidenten am Montag in Bern ausführten. Dargestellt werden in Fallbeispielen die Wege zur Revitalisierung von verschmutztem Wasser, Wassermanagement und Investitionen in Wasser, die Sensibilisierung aller Beteiligten und die daraus resultierenden Erfolge. Das Budget beträgt sechs Millionen Franken, wobei die Städte je eine Million beisteuern. Verhandlungen mit Sponsoren laufen noch.

AP/rb

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