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Bern ehrt Lukas Hartmann mit dem Grossen Literaturpreis

Der erste Grosse Literaturpreis von Stadt und Kanton Bern geht an Lukas Hartmann. Die Jury würdigt damit «ein reichhaltiges und zugleich in sich geschlossenes Werk», das minutiös recherchierte historische Stoffe packend präsentiere.

Lukas Hartmann: Er wird geehrt.
Lukas Hartmann: Er wird geehrt.
Keystone

Der Grosse Literaturpreis ist mit 30'000 Franken dotiert und soll künftig alle vier Jahre verliehen werden. Stadt und Kanton Bern wollen mit der neuen Auszeichnung jeweils ein «herausragendes literarisches Gesamtwerk» ehren, das eine starke Verbundenheit mit Stadt und Kanton Bern aufweise.

Lukas Hartmann wird den Preis am 26. August im Progr Bern entgegennehmen können. Er habe immer wieder ein besonderes Augenmerk auf die Geschichte Berns gelegt, hält die Fachjury fest.

So führte Hartmann 1994 in «Die Seuche» seine Lesenden ins pestbedrohte Bern des 14. Jahrhunderts. «Die Mohrin» zeichnete 1995 ein differenziertes Sittenbild der Berner Patriziergesellschaft. «Die letzte Nacht der alten Zeit» (2007) schilderte den Wendepunkt der Berner Gesellschaft nach dem Einmarsch der Franzosen 1798.

«Von Bern weg verweisen individuelle Schicksale auch immer auf die Weltgeschichte und in exotische Fernen», hält die Jury weiter fest. Als Beispiel nennt sie Lukas Hartmanns Werk von 2009, «Bis ans Ende der Meere».

SDA/vh

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