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Der kurioseste Buchtitel 2010

Ein Roman des Isländers Hallgrimur Helgason erhielt an der Frankfurter Buchmesse die Auszeichnung als «Kuriosester Buchtitel des Jahres 2010».

Die Wahl fiel auf «Zehn Tipps, das Morden zu beenden und den Abwasch zu beginnen» von Hallgrimur Helgason. Die Jury, bestehend aus der ZDF-«Aspekte»-Moderatorin Luzia Braun sowie den Autoren Eckart von Hirschhausen und Bodo Mrozek, gab den Sieger-Titel am Mittwoch bei der Frankfurter Buchmesse bekannt.

Der Roman handelt von einem Auftragskiller, der unfreiwillig in die Rolle eines Priesters schlüpfen muss. Begründet wurde die Auszeichnung von der Jury etwa damit, dass der Titel an einen Ratgeber erinnere, dann aber «auf gänzlich überraschende Weise die Themen Haushalt und Pazifismus» verknüpfe und eine «sprachliche Pril-Blume in die Pistolenmündung» steckt.

Wer es nicht schaffte

Auf der Shortlist zum kuriosesten Buchpreis standen ausserdem die Titel: «Nichtamtlicher Leitfaden zur Bewältigung von Projekten und zur Abweisung diesbezüglicher Irrtümer Oder: Regeln für Hans-Peter» von Frank Buddrus, «Texas als Texttitel: Ein Rabiatkomödienroman» von Max Höfler, «An dem Tag, als ich meine Friseuse küsste, sind viele Vögel gestorben» von Josef Kleindienst, «Der Tod auf der Schippe oder was Archäologen sonst so finden» von Angelika Franz und «Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war» von Tor Åge Bringsværd. In den vergangenen Wochen wurden die Kandidaten von 1500 Lesern und Buchhändlern aus einer Longlist ausgewählt.

Der kurioseste Buchtitel wurde bereits zum dritten Mal von der Redaktion von Schotts Sammelsurium in Kooperation mit dem Magazin «Buchmarkt» verliehen. Der Sieger 2008 hiess «Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer», letztes Jahr fand die Jury «Das Leben ist keine Waldorfschule» am kuriosesten.

SDA

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