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«Der Vulkan Jazz ist nicht erloschen»

Peter Rüedi ist nicht nur Dürrenmatt-Biograf, sondern auch der Doyen der schweizerischen Jazzkritik. Mit «Stolen Moments» erscheinen seine gesammelten Kolumnen in einem über 1300-seitigen Buch.

Seit 1983 schreiben Sie Ihre «Nachrichten aus dem Innern des Vulkans», wie Sie die Kolumnen im Buch nennen. Man kann es mit Jazz offenbar sehr lange aushalten Ja, sicher. Meine Leidenschaft für diese Musik geht zurück bis in meine Pubertät. Und für mich ist der Vulkan auch heute noch nicht erloschen.

Sieht es bei Ihnen zu Hause im Tessin aus wie bei Umberto Eco mit seinen 30 000 Büchern – nur dass es Jazzplatten sind? (lacht) 30 000 werden es nicht ganz sein. Aber dass man erdrückt wird von den CD-Aktualitäten, die einen wöchentlich erreichen, ist eine Erfahrung, die jeder Musikschreiber macht. Ich trenne mich auch sehr schwer von Platten.

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