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Dichter-Grössen unter sich

Die Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller waren gut befreundet. Eine Datenbank lüftet nun die Geheimnisse ihrer Beziehung.

Die beiden Dichter pflegten einen regen Austausch: Goethe mit Lorbeerkranz und Schiller.
Die beiden Dichter pflegten einen regen Austausch: Goethe mit Lorbeerkranz und Schiller.
Keystone

Über die Archivdatenbank des Goethe- und Schiller-Archivs können die Briefe weltweit gelesen werden, wie die Klassik Stiftung Weimar am Donnerstag mitteilte. Die Datenbank ist unter der Internetadresse ora-web.swkk.de/archiv_online/gsa.entry erreichbar.

Der Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller, für dessen Erhaltung der Bund im Jahr 2007 Sondermittel bereitstellte, zählt zu den herausragenden Dokumenten der Weimarer Klassik. Er sei das lebendigste Zeugnis des Austauschs, der Zusammenarbeit und der Freundschaft beider Dichter, schrieb die Klassik Stiftung.

Beinahe vollständiges Archiv

Das Goethe- und Schiller-Archiv bewahrt aktuell 995 der insgesamt 1015 überlieferten Briefe auf. Dazu gehört auch der berühmte Geburtstagsbrief von Schiller an Goethe vom 23. August 1794, «in dem Schiller Goethes intellektuelle Physiognomie wie kein anderer erfasst und beschrieben hat», hiess es weiter.

dapd/mrs

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