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Die dadaistische Dichterin und Denkerin

Ein neues Buch würdigt die Dichterin und Kabarettistin Emmy Hennings (1885–1948). Eine Ikone der Dada-Bewegung, die von Zürich aus Kunstgeschichte schrieb.

Prekäre, schillernde Figur: Porträt der Dichterin Emmy Hennings aus dem Jahr 1912.
Prekäre, schillernde Figur: Porträt der Dichterin Emmy Hennings aus dem Jahr 1912.
zvg

Sie ist morphiumsüchtig, kokst und prostituiert sich gelegentlich: Emmy Hennings, die Tochter eines deutschen Schiffbauers, steht nahe am Abgrund, als sie 1915 im Variété Hirschen in Zürich ein Engagement bekommt. Die damals gerade einmal 30 Jahre alte Vortragskünstlerin und Wanderschauspielerin hat schon einiges hinter sich. Unter anderem einen Aufenthalt in einem Münchner Knast.

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