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Die Domina sagt: «Atme lauter, schneller»

Ein neues Buch verrät überraschende Dinge übers Atmen. Ein Auszug.

Atemkontrolle bis hin zur Strangulation empfinden manche Menschen als erregend. Symbolbild: Getty Images

Atemkontrolle bis hin zur Strangulation empfinden manche Menschen als erregend. Symbolbild: Getty Images



Vor der Geburt

Der erste Atemzug eines Neugeborenen ist der letzte des sterbenden Fötus, heisst es. Denn als Ungeborene atmen wir anders als nach der Geburt. Solange wir im Bauch der Mutter treiben, liefert uns die Nabelschnur Sauerstoff. Von diesem kommt aber nicht viel an: Experten vergleichen die Sauerstoffversorgung in der Gebärmutter deshalb mit der auf dem Gipfel des Mount Everest. Damit dennoch genug von dem lebenswichtigen Gas die Zellen des Ungeborenen erreicht, ist dessen Blut anders zusammengesetzt: Es kann mehr Sauerstoff transportieren. Die Lunge ist bis zur Geburt überbrückt und mit Flüssigkeit gefüllt. Aber das Ungeborene trainiert sie wohl für den bevorstehenden Einsatz – durch Schluckauf. Sein Körper belohnt es dafür, indem er Serotonin freisetzt.

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