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Die Schuld bleibt immer

Monika Marons Roman «Zwischenspiel» ist ein bisschen autobiografisch. Vor allem aber eine lebenskluge, teils auch satirische Erzählung von einer Frau und ihrem Umgang mit der Vergangenheit.

Formulierungskünstlerin und kluge Moralistin: Monika Maron weiss, dass es im Leben nicht immer richtig und falsch gibt.
Formulierungskünstlerin und kluge Moralistin: Monika Maron weiss, dass es im Leben nicht immer richtig und falsch gibt.
DPA/ Frederik von Erichsen

Manche Bücher können nur in einem gewissen Alter geschrieben werden. So ein Buch ist «Zwischenspiel» von Monika Maron (72). Es ist viel Lebenserfahrung nötig, um einen so klaren, unbestechlichen, aber auch barmherzigen Blick auf die menschliche Existenz zu werfen. Man muss einiges erlebt haben, verletzt worden sein und selbst verletzt haben, über das alles reflektiert haben und zum Schluss gekommen sein: Es bleibt immer alles stehen in der Lebensbilanz, Plus und Minus, Gut und Böse lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen.

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