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Heinrich von Kleist geht online

Vor 199 Jahren nahm sich Heinrich von Kleist das Leben. Deutschland lässt seinen Dichter ab Montag wieder aufleben und lanciert zum Gedenkjahr 2011 ein Heinrich-von-Kleist-Portal im Internet.

Heinrich von Kleists Stück «Prinz Friedrich von Homburg».
Heinrich von Kleists Stück «Prinz Friedrich von Homburg».

Das Portal werde Kleists Schaffen in einem anspruchsvollen, unterhaltsamen Portal sichtbar machen, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann am Freitag in Berlin. Zur Zielgruppe gehört insbesondere Lesernachwuchs. Mit dem Portal sollen die Veranstaltungen des Gedenkjahrs 2011 bekannt gemacht werden, die zum 200. Todestag des Dichters stattfinden.

Kleist wurde 1777 in Frankfurt/Oder geboren und brachte sich 1811 am Kleinen Wannsee in Berlin um. Er schrieb unter anderem «Das Käthchen von Heilbronn», «Der zerbrochne Krug» und «Die Marquise von O.» Was Kleist an Sprachmacht und an künstlerischem Formwillen hinterlassen habe, sei für die deutsche Literatur bis heute ausserordentlich bedeutsam», sagte Neumann weiter.

Am 21. November 2011 jährt sich der Todestag des Dichters Heinrich von Kleist zum 200. Mal. Aus diesem Anlass findet 2011 auf Initiative des Bundes, der Länder Brandenburg und Berlin und der Stadt Frankfurt (Oder) ein Gedenkjahr unter Federführung des Kleist-Museums, Frankfurt (Oder) und der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Berlin, statt.

Am Montag soll das Portal nun online gehen und eine erste Anlaufstelle für alle Kleist-Interessierten sein. Unter anderem gibt es einen Online-Kalender der wichtigsten Theater- und Ausstellungsprojekte im Kleist-Jahr 2011, sowie eine Übersicht über die Webauftritte der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und des Kleist-Museums.

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