Kein Schund

Der Bieler Patrick Savolainen hat ein seltsames Buch geschrieben. «Farantheiner» schwebt zwischen Schund­roman und Schreibübungen, verknüpft Cowboyromantik mit Formfragen. Was geht bloss in diesem 30-Jährigen vor?

Der ewige Gast: Patrick Savolainen pendelt zwischen den nordischen Ländern und Bern. Das hat sich so ergeben, und es klingt gut.

(Bild: Susanne Keller)

Marina Bolzli@Zimlisberg

«Ich habe ja eigentlich keine Lebenspläne. Ausser im Bereich der Sprache: Irgendwann möchte ich gut Finnisch sprechen.» Patrick Savolainen sitzt an einem Sonntagnachmittag in einem Berner Café, den Espresso hat er schon ausgetrunken, auf ex an der Bar, er spricht in einem breiten Berndeutsch, ein waschechter Bieler, der sich am Vortag an der Badi-Eröffnung einen leichten Sonnenbrand zugezogen hat und eben seinen ersten Roman ver­öffentlicht hat: «Farantheiner».

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