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Lenz: «Meine Midlife-Crisis hatte ich zwischen 25 und 30»

Mit dem Roman «Der Goalie bin ig» ist der Schriftsteller Pedro Lenz seit drei Jahren erfolgreich unterwegs – an Lesungen, im Theater und nun auch im Kino. Angst, dass er den «Goalie» nie mehr toppen wird, hat der 48-jährige nicht.

Lucie Machac
«Meine grösste Angst als Künstler ist, dass mir jemand sagt: Jetzt wiederholst du dich aber!», sinniert Mundartautor Pedro Lenz (48) in seiner Bar Galicia in Olten.
«Meine grösste Angst als Künstler ist, dass mir jemand sagt: Jetzt wiederholst du dich aber!», sinniert Mundartautor Pedro Lenz (48) in seiner Bar Galicia in Olten.
Beat Mathys
«Wäre ich Vater, hätte ich am liebsten auch nur Superkinder, die supergut in der Schule und zu Hause superbrav sind. Aber die Welt funktioniert nicht so.»
«Wäre ich Vater, hätte ich am liebsten auch nur Superkinder, die supergut in der Schule und zu Hause superbrav sind. Aber die Welt funktioniert nicht so.»
Urs Baumann
Mundart-Poet aus dem Oberaargau: Pedro Lenz. (24. Juni 2008)
Mundart-Poet aus dem Oberaargau: Pedro Lenz. (24. Juni 2008)
Lenz begann seine Künstler-Karriere als Poetry Slammer, heute ist er in der Schweizer Literaturszene etabliert. (Aufnahme vom 12. November 2010)
Lenz begann seine Künstler-Karriere als Poetry Slammer, heute ist er in der Schweizer Literaturszene etabliert. (Aufnahme vom 12. November 2010)
Keystone
«Der Goalie bin ig»: Lenz liest aus seinem bekanntesten Werk.  (Lesung an den Solothurner Literaturtagen, 14. Mai 2010)
«Der Goalie bin ig»: Lenz liest aus seinem bekanntesten Werk. (Lesung an den Solothurner Literaturtagen, 14. Mai 2010)
Keystone
Seit einigen Jahren in Olten zu Hause: Lenz betreibt dort ...
Seit einigen Jahren in Olten zu Hause: Lenz betreibt dort ...
Keystone
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Herr Lenz, sind Sie mit sich zufrieden? Pedro Lenz: Gleich zu Beginn eine so persönliche Frage.

Ich frage dies, weil Sie mit Ihrem Buch «Der Goalie bin ig» schon seit knapp 3 Jahren auf einer Erfolgswelle reiten. Mir gehts gut, weil ich das Gefühl habe, ich mache so viel, wie ich kann. Aber mit mir als Autor bin ich nicht unbedingt zufrieden. Mit dem «Goalie» habe ich popularitätsmässig zwar einiges erreicht, künstlerisch bin ich aber noch nicht dort, wo ich hin möchte. Ich will meine Geschichten noch besser erzählen können und mehr mit dem Text experimentieren.

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