Zum Hauptinhalt springen

Mario Vargas Llosas politische Verbindungen zu Schweizer Unternehmern

Der frischgebackene Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa war bei Schweizer Unternehmerfamilien ein gern gesehener Gast, erzählt Literaturprofessor José Manuel López de Abiada.

Mario Vargas Llosa ist der Gewinner des Literaturnobelpreises 2010. Hier beim «Internationalen Literatur Festival» in Berlin.
Mario Vargas Llosa ist der Gewinner des Literaturnobelpreises 2010. Hier beim «Internationalen Literatur Festival» in Berlin.
Keystone
Viele von Llosas Werken spielen in Peru und thematisieren dessen Gesellschaft. In seinen Werken kritisiert er häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme.
Viele von Llosas Werken spielen in Peru und thematisieren dessen Gesellschaft. In seinen Werken kritisiert er häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme.
Keystone
Mario Vargas Llosa (l) erhält im Dezember den Titel Honoris Causa der «Catolica University».
Mario Vargas Llosa (l) erhält im Dezember den Titel Honoris Causa der «Catolica University».
Keystone
1 / 4

In den letzten Jahren zeichnete das Nobelpreiskommitee vor allem Aussenseiter aus. Mario Vargas Llosa springt aus der Reihe. Wie erstaunt sind Sie? Nicht besonders, Lateinamerika war wieder einmal an der Reihe. Das letzte Mal ging die Auszeichnung vor 20 Jahren an einen Lateinamerikaner, an den Mexikaner Octavio Paz. Zehn Jahre zuvor wurde Gabriel García Márquez prämiert. Weil Vargas Llosa und Márquez von ihrer literarischen Bedeutung her wie zwei Seiten einer Münze sind, war es bloss eine Frage der Zeit, bis Llosa den Preis ebenfalls erhielt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.