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Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa: Vom Linken zum Konservativen

Der Peruaner Mario Vargas Llosa (74) erhält den Literaturnobelpreis. Einst kandidierte der Schriftsteller für das Präsidentenamt, die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er aber im Ausland.

Mario Vargas Llosa ist der Gewinner des Literaturnobelpreises 2010. Hier beim «Internationalen Literatur Festival» in Berlin.
Mario Vargas Llosa ist der Gewinner des Literaturnobelpreises 2010. Hier beim «Internationalen Literatur Festival» in Berlin.
Keystone
Viele von Llosas Werken spielen in Peru und thematisieren dessen Gesellschaft. In seinen Werken kritisiert er häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme.
Viele von Llosas Werken spielen in Peru und thematisieren dessen Gesellschaft. In seinen Werken kritisiert er häufig undemokratische und korrupte links- oder rechtsgerichtete Systeme.
Keystone
Mario Vargas Llosa (l) erhält im Dezember den Titel Honoris Causa der «Catolica University».
Mario Vargas Llosa (l) erhält im Dezember den Titel Honoris Causa der «Catolica University».
Keystone
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Es wird kolportiert, dass sie sich geprügelt haben. Tatsächlich hat Mario Vargas Llosa seinen langjährigen Freund und Berufskollegen Gabriel García Márquez auf dem PEN-Kongress in New York 1986 wohl nur beschimpft und den kolumbianischen Schriftsteller, über dessen Werk er 15 Jahre vorher seine Doktorarbeit geschrieben hatte, als «Höfling Castros» kritisiert. Mit der Freundschaft ist es seitdem vorbei. Jetzt hat Vargas Llosa als erster südamerikanischer Autor seit fast 20 Jahren den Literaturnobelpreis erhalten - zuletzt war 1982 García Márquez ausgezeichnet worden.

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