Zum Hauptinhalt springen

«Was für das Buch sprechen kann, kann auch gegen das Buch sprechen»

Gestern wurde der Deutsche Buchpreis verliehen. Die Veranstaltung war exakt durchgetaktet – und die Siegerin lieferte den Satz zur Buchmesse.

Preisträgerin 2013: Terézia Mora gewann mit «Das Ungeheuer» den Deutschen Buchpreis.
Preisträgerin 2013: Terézia Mora gewann mit «Das Ungeheuer» den Deutschen Buchpreis.
Keystone

Zum neunten Mal wurde im Kaisersaal des Frankfurter Römer der Deutsche Buchpreis verliehen – eine Auszeichnung, die dem französischen Prix Goncourt und dem britischen Booker Prize nachgebildet ist (und ihrerseits Vorbild für den Schweizer Buchpreis) und, obwohl wegen des Auswahlverfahrens und des Oscar-mässigen Finales teilweise heftig angefeindet, sich längst etabliert hat: als wichtigste Auszeichnung für ein einzelnes Buch im deutschsprachigen Raum. Etabliert hat sich auch das Ritual der Verleihung. Der prächtige Rahmen – Dutzende deutsche Kaiser schauen auf das Literaturbetriebsvölkchen herab –, die durchgetaktete Veranstaltung, die exakt von 18 bis 19 Uhr dauert und deren Plätze begrenzt und heiss begehrt sind. Im Publikum ein sonnenbankstrahlender Michel Friedman, aber sonst bleibt die Literaturwelt unter sich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.