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Wenn Philosophen Kriege führen

Er ist die treibende Kraft hinter dem Libyen-Einsatz: Der französische Dandy-Philosoph Bernard-Henri Lévy legt sich gerne mit Mächtigen an, die Menschenrechte missachten.

Gestenreiche Auftritte: Bernard-Henri Lévy liebt den grossen Auftritt.
Gestenreiche Auftritte: Bernard-Henri Lévy liebt den grossen Auftritt.
Keystone
Siegesbewusst gegen Haider: Im Jahr 2000 trat Bernard-Henri Lévy auf dem Wiener Heldenplatz gegen die rechte österreichische Regierung an.
Siegesbewusst gegen Haider: Im Jahr 2000 trat Bernard-Henri Lévy auf dem Wiener Heldenplatz gegen die rechte österreichische Regierung an.
Keystone
Nachdenklich: Der Philosoph handelt nicht immer, manchmal denkt er auch nur und ist still.
Nachdenklich: Der Philosoph handelt nicht immer, manchmal denkt er auch nur und ist still.
Keystone
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Ein Philosoph, der im Elfenbeinturm sitzt und über seinen Gedanken brütet? Denkste! Bernard-Henri Lévy entspricht so gar nicht dem Bild, das man sich von einem Denker macht. Er eilt von Kriegsgebiet zu Kriegsgebiet, mischt sich in Konflikte ein und plädiert oft und gerne für Militäreinsätze, wenn er irgendwo die Menschenrechte in Gefahr sieht. Für hehre Werte packt er unzimperlich an.

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