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Das Londoner Museum zeigt ein goldenes Cape aus Spinnenfäden

Das Londoner Victoria and Albert Museum zeigt ab morgen ein spektakuläres goldenes Cape, das ganz aus Spinnenfäden gewoben wurde.

Fünf Jahre Arbeit: Das Spinnweben-Stück.
Fünf Jahre Arbeit: Das Spinnweben-Stück.
Keystone

Der vier Meter lange, von Hand gefertigte Umhang ist gemäss dem Museum weltweit der aufwendigste und grösste seiner Art. Fünf Jahre lang sammelten 80 Mitarbeiter täglich die Fäden von insgesamt mehr als einer Million Spinnen der Art «Golden Orb» auf Madagaskar. Dafür wurden die Weibchen morgens in der Natur eingesammelt und ihr Faden mit einer speziellen Vorrichtung gewonnen.

Ähnliches Ausstellungsstück 1900 in Paris

Abends wurden die Seidenspinnen wieder ausgesetzt. Aus der Seide kreierten der Engländer Simon Peers und der Amerikaner Nicholas Godley, die jahrelang in Madagaskar lebten, den golden schimmernden Umhang.

Inspiriert wurden die beiden von Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert, die die lange Zeit vergessene Kunst des Webens aus Spinnfäden illustrierten. Zuletzt sei ein Gewand aus dieser speziellen Seide bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 gezeigt worden, erklärte das Victoria and Albert Museum. Es sei jedoch kein Exemplar erhalten.

SDA

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