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Der immerwährende Krieg

Meinrad Schade zeigt sein ambitioniertes Langzeitprojekt in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur – die Ausstellung «Krieg ohne Krieg».

Von Daniele Muscionico
Der Fotograf Meinrad Schade spricht über sein Langzeitprojekt. Ein Film von Michael Hauri.

Eine wahnwitzige Arbeit, ein Sisyphus-Auftrag, eine masslose, endlose Aufgabe. Seit 2003 hört man davon, ist es gerüchteweise im Umlauf, das Projekt, in das sich ein Schweizer Fotograf verbissen hat. Meinrad Schade heisst der ­Sisyphus, und er will sich und uns ein Bild machen von einem Gegenstand, der sich jeder Vorstellung und Darstellung verweigert – dem Krieg. Schade reiste dafür und reist weiterhin in aktuelle und historische Krisenregionen in Russland, nach Israel und ins Westjordanland.

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