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«Ärzte werden unter Druck kommen»

Martin Burckhardt vergleicht in einem Buch den Anbruch des Internetzeitalters mit der Renaissance. Er erwartet massive Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt – und verteidigt Google mit Vehemenz.

Das Versprechen einer strahlenden Zukunft: Sundar Pichai, Vizepräsident von Google, während einer Präsentation in San Francisco. (25. Juni 2014)
Das Versprechen einer strahlenden Zukunft: Sundar Pichai, Vizepräsident von Google, während einer Präsentation in San Francisco. (25. Juni 2014)
Keystone
Gewaltiges, umstrittenes Projekt: Ein Kameraauto von Google erhebt Daten für Google Street View. (27. Oktober 2010)
Gewaltiges, umstrittenes Projekt: Ein Kameraauto von Google erhebt Daten für Google Street View. (27. Oktober 2010)
Keystone
Neustes Gadget: Die Google-Brille. (25. Juni 2014)
Neustes Gadget: Die Google-Brille. (25. Juni 2014)
Keystone
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Herr Burckhardt, würden Sie Ihre Beziehung zum Web bereits als symbiotisch bezeichnen? Ich finde das Netz grossartig und habe beispielsweise für die Recherchen meines nächsten Buches den Youtube-Kosmos als grossartige Inspirationsquelle genutzt. Aber ich habe allein durch mein Alter eine natürliche Distanz und habe das Internet noch als verstörende Innovation erlebt. Insofern handelt es sich nicht um eine symbiotische, eher um eine reflektierte Beziehung. Dennoch bin ich, schon aus historischen Gründen, davon überzeugt, dass hier die Matrix unserer Zukunft liegt, stärker noch, dass wir es hier mit einem geschichtlichen Triebwerk zu tun haben, das schon in meiner Lebenszeit gewaltige Veränderungen bewirkt hat. Und weil diese Zukunft sich Bahn bricht, ob wir das wollen oder nicht, setze ich mich gegen jene Kräfte zur Wehr, die das Web noch immer grundsätzlich bekämpfen.

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