«Auawirleben» bietet Alternativen zu den Alternativen

«Auawirleben» geht in die 33. Runde: In diesem Jahr findet das Berner Festival für zeitgenössisches Theater unter dem Thema «leave the winning team» statt.

Das Festival «Auawirleben» findet zum 33. Mal statt.

Das Festival «Auawirleben» findet zum 33. Mal statt.

(Bild: zvg)

An der 33. Ausgabe des Festivals «Auswirleben» werden Produktionen, die gegen den Strom schwimmen - oder, wie die Organisatorinnen es ausdrücken: «die sich ganz schön weit aus dem Fenster lehnen».

Inzwischen sei die Alternative längst zum Mainstream geworden, findet das Team um Nicolette Kretz. «Wer nicht aus dem Rahmen fällt, ist langweilig», schreiben sie im Programmheft. Also zeigt das Theaterfestival, das in diesem Jahr im Gedenken an die 2014 verstorbene langjährige Festivalleiterin Trix Bühler stattfindet, Stücke, die den «sicheren Hafen» - oder eben «the winning team» - verlassen.

Eingeladen wurden 14 Produktionen aus der Schweiz und dem Ausland, etwa aus Belgien oder Schweden. Am 2. und 3. Mai zeigen kraut_produktion und das Theater Hora aus Zürich ihr Stück «Human Resources». In den Theatertruppen, die sich für eine gemeinsame Produktion zusammengetan haben, spielen Randständige sowie Menschen mit einer geistigen Behinderung mit.

«Boner» ist das Solostück des schwedischen Performers und Schauspielers Iggy Malmborg. Darin thematisiert er die Krux der künstlerischen Einzelarbeit sowie «überhaupt die Unmöglichkeit, unabhängig durch die Welt zu gehen».

Die 33. «Auawirleben«-Ausgabe findet vom 30. April bis am 10. Mai an verschiedenen Spielorten in und um Bern statt.

cla/sda

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