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Brangelina werben für Jolies Film

Trotz eisiger Temperaturen: Hollywoodstar Angelina Jolie ist bei der Premiere ihres Regiedebüts «In the Land of Blood and Honey» von Hunderten Fans in Berlin gefeiert worden.

Mit «Er ist meinem Herzen am nächsten» wirbt sie für ihren Film: Angelina Jolie (r.) mit Brad Pitt in Berlin. (12. Februar 2012)
Mit «Er ist meinem Herzen am nächsten» wirbt sie für ihren Film: Angelina Jolie (r.) mit Brad Pitt in Berlin. (12. Februar 2012)
Keystone

Jolie wurde heute auf dem roten Teppich vor dem Haus der Berliner Festspiele von ihrem Lebenspartner Brad Pitt begleitet. Beide gaben ihren Fans Autogramme. Jolie erzählt in ihrem Film eine Liebesgeschichte zu Zeiten des Bosnienkriegs. Die Produktion läuft nicht im Berlinale-Wettbewerb, sondern in einer Nebenreihe.

Jolie weilt mehrere Tage in Berlin. Am Montag wird sie mit Pitt auf der Cinema-for-Peace-Gala erwartet.

Jolies wichtigster Film

Bei der Pressekonferenz von Jolie, die in einem elegant-schlichten schwarzen Kleid auftrat, drängten sich Hunderte Journalisten und Dutzende Kamerateams. «Von allen Filmen, die ich je gemacht habe, ist das der wichtigste», sagte sie. «Er ist meinem Herzen am nächsten.» Jolie erzählt in gut zwei Stunden die Geschichte des serbischen Soldaten Danijel und der Bosnierin Ajla, die sich verlieben. Sie wird in ein Internierungslager verschleppt, in dem Frauen vergewaltigt werden. Dort trifft sie Danijel wieder, der ihr helfen will. Jolie drehte an den Originalschauplätzen des vor 16 Jahren zu Ende gegangenen Krieges mit Schauspielern, die den Krieg miterlebt hatten.

Sie habe versucht, die Geschichte differenziert darzustellen, damit man daraus lernen könne, sagte Jolie. Es sei ihr darum gegangen zu zeigen, «wie die Menschen durch die Jahre des Krieges verändert werden». Die Zahl von 50'000 vergewaltigten bosnischen Frauen sei nicht aus der Luft gegriffen. Diese Zahl werde von der Politik genannt, die Dunkelziffer dürfe noch höher liegen. Aber selbst wenn die Zahl geringer wäre: «Jede einzelne Vergewaltigung ist eine zu viel», betonte Jolie, die sich seit Jahren für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen engagiert. Über Privatangelegenheiten wie die jüngsten Gerüchte über eine neue Schwangerschaft äusserte sie sich auf der Pressekonferenz nicht.

dapd/sda/rub

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