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Das Bier und wir

Die Schweiz trinkt weniger Alkohol. Zugleich wird das Bier beliebter. Was ist da passiert? Ein Erklärungsversuch mit Cédric Wermuth, Jimmy Carter und Rammstein.

Ob ihm dieses Bier den Distinktionsgewinn bringt? Urbane Trinker.
Ob ihm dieses Bier den Distinktionsgewinn bringt? Urbane Trinker.
iStock

«Vater von N. und L., Partner von A., Nationalrat, Ständeratskandidat, Kommunikationsberater, Biertrinker, Genossenschaftsbewohner.»

So der Selbstbeschrieb von Cédric Wermuth auf Twitter. Der SP-Politiker arbeitet in einer Zürcher Werbeagentur und hat gerade eine Wahlkampagne nach amerikanischem Muster aufgezogen. Man darf also davon ausgehen, dass der Mann kein Wort dem Zufall überlässt. Warum «Biertrinker»? Weil der Biertrinker nie einen besseren Ruf hatte als heute, nie auf breitere Akzeptanz stiess. Er gilt nicht mehr als der peinliche Verlierer à la Herr Lehmann, der hinter dem Tresen verhockt. Sondern als guter Typ, der sich auch mal locker machen kann.

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