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Hü, Salsiz, hü!

Güzin Kar mischt sich in die Lebensmitteldebatte ein.

Jetzt hat man uns schon wieder Pferd für Rind verkauft. Der letzte Lebensmittelskandal mit der Lasagne ist im wahrsten Wortsinn noch nicht einmal verdaut, und bereits kommt der nächste dahergaloppiert. Irgendein sparsamer Metzger hat nun die Fury-Edition von Salsiz herausgegeben. Und alle haben es gegessen. Schlimm, was man uns zumutet.

Zwar können die wenigsten Menschen Pferd geschmacklich von Rind unterscheiden, einige verwechseln die Tiere sogar im lebenden Zustand und erst recht in der gehackten oder gepökelten Version – ich würde so weit gehen, zu behaupten, dass die meisten es nicht einmal merken würden, wenn man ihnen püriertes Murmeltier, Sägespäne oder Karton in den Salsiz mischen würde –, aber trotzdem geht so etwas natürlich nicht. Das ist nicht nur Betrug am Kunden, das ist Folter. Ein karnivorischer Übergriff, eine kulinarische Misshandlung. Wo kann ich Opferhilfe beantragen, und werden Therapiegutscheine ausgegeben?

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