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Radio-Kritik: «Sturheit kann zur Katastrophe führen»

Bruno Jelk ist einer der bekanntesten Bergretter der Schweiz. Gestern sprach er in der Sendung «Focus» über undankbare Berggänger und wie man die Nerven auch bei Katastrophen behält.

Jeden Sommer ist es dasselbe. Aus Pech oder Selbstüberschätzung oder schlicht Dummheit geraten Bergtouristen in Not und vertrauen darauf, dass waghalsige Retter sie aus gefährlichen Situationen bergen. Bruno Jelk, Rettungschef in Zermatt, ist einer der bekanntesten Bergretter der Schweiz. Ein nüchterner pragmatischer Mensch, der sein Leben regelmässig aufs Spiel setzt, um andern zu helfen. Gerade gestern habe er 15 Leute vom Matterhorn retten müssen, berichtet er, obschon das Wetter für einen Helikopterflug nicht ideal war.

Ein Held, auch wenn er sich selber nicht so sieht, wie in dem Radiointerview schnell klar wird. Immer wieder spricht Jelk davon, dass dies ganz einfach seine Arbeit sei, die man nach bestem Wissen und Gewissen verrichte. Ein Job wie jeder andere? Vielleicht nicht ganz. Aber das Glück, so sagt er, sei sein wichtigster Begleiter, wenn er die Menschen aus Steilwänden und Gletscherspalten birgt.

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