Zum Hauptinhalt springen

Zwischen Qual und Vergnügen

«Das 21. Jahrhundert begann mit Alexander McQueen», sagte Alexander McQueen. Fünf Jahre nach seinem Freitod ehrt das Victoria & Albert Museum in London den Modemacher mit einer Retrospektive.

Alexander McQueen liebte fantastischen Kopfschmuck wie diese Schmetterlingshaube aus Federn.
Alexander McQueen liebte fantastischen Kopfschmuck wie diese Schmetterlingshaube aus Federn.
Anthea Sims
Ein weiblicher Hirsch auf dem Laufsteg, mit Tüll verhüllt.
Ein weiblicher Hirsch auf dem Laufsteg, mit Tüll verhüllt.
firstVIEW
Rigoroses Experiment: Maschinen besprayen das jungfräulich weisse Tüllkleid.
Rigoroses Experiment: Maschinen besprayen das jungfräulich weisse Tüllkleid.
Catwalking.com
1 / 9

«Für mich gibt es nun kein Zurück mehr», hat Alexander McQueen einmal, mit grosser Bestimmtheit, zu Protokoll gegeben. Seine Zeitgenossen wollte er «mit auf Reisen nehmen, wie ihr sie nicht mal im Traum für möglich gehalten habt». Wer jetzt mit dem toten König der Couturiers auf solche Reisen gehen will, muss in Londons Victoria & Albert Museum eine Karte zu «Savage Beauty» (Wilde Schönheit) lösen. Irgendwo zwischen Traum und Albtraum eröffnet diese Show unwahrscheinliche Horizonte – und provoziert Gefühle widersprüchlichster Art.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.