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Als der Hip-Hop an die Börse ging

«Empire» heisst eine neue, sehenswerte Fernsehserie: Sie erzählt von einer schwarzen Gesellschaftsschicht, die durch den Musikmarkt zu Reichtum gelangt ist.

Lena Rittmeyer

Die Sängerin ist gut, aber nicht gut genug. «Nochmals», sagt der Unternehmer Lucious Lyon. «Versetze dich zurück in den Moment, als dein Bruder erschossen wurde.» Die Frau im Aufnahmestudio singt erneut. Gebrochen, verzweifelt, schmerzerfüllt. Und diesmal ist es Magie.

Lyon grinst zufrieden. Je aufrichtiger die vermittelten Emotionen, desto höher der Wirtschaftsertrag. So geht die Gleichung bei Empire Entertainment, dem börsenkotierten Hip-Hop- und Unterhaltungskonzern, den Lyon aufgebaut hat. Er ist der Protagonist der neuen Fox-Serie «Empire», die mit jeder Folge einen markanten Zuschaueranstieg verzeichnete und seit ihrem Start im Januar begeisterte Kritiken in den amerikanischen Medien erhielt.

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