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Schlechte TV-Quoten für die Oscar-Verleihung

Seit sechs Jahren verfolgten nicht mehr so wenige Menschen die Oscar-Verleihung im US-Fernsehen. Dafür gibt es zwei Gründe.

Oscargewinner Alejandro G. Iñárritu mit seiner Darstellerin Emma Stone. Sie ging bei den Nebendarstellerinnen leer aus, freut sich aber offensichtlich trotzdem.
Oscargewinner Alejandro G. Iñárritu mit seiner Darstellerin Emma Stone. Sie ging bei den Nebendarstellerinnen leer aus, freut sich aber offensichtlich trotzdem.
Keystone
Das Original und sein Klötzchen-Imitat: Die beste Hauptdarstellerin Julianne Moore und Steve Carell präsentieren ihre Oscars.
Das Original und sein Klötzchen-Imitat: Die beste Hauptdarstellerin Julianne Moore und Steve Carell präsentieren ihre Oscars.
Reuters
Dakota Johnson (rechts) und ihre Mutter Melanie Griffith.
Dakota Johnson (rechts) und ihre Mutter Melanie Griffith.
Keystone
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Lediglich 36,6 Millionen sahen die von Neil Patrick Harris moderierte Show. Dies berichtete «Variety» unter Berufung auf Zahlen der Marktforscher von Nielsen. Vergangenes Jahr, als Ellen DeGeneres moderierte, waren demnach 43,7 Millionen dabei. Traditionell ist die Oscar-Verleihung in den USA die meistgesehene Sendung des Jahres – nach dem Superbowl (mit um die 100 Millionen Zuschauern).

Das auffällige Minus 2015 könnte unter anderem daran gelegen haben, dass unter den als besten Filmen nominierten Werken – bis auf «American Sniper» – kaum Kinokassenknüller waren und auch daran, dass es eine Diskussion über eine zu «weisse» Show gegeben hatte, also zu wenige Afroamerikaner unter den Nominierten.

Grosser Gewinner der 87. Oscars war die bitterböse, aber vielen vielleicht zu selbstbezügliche Schauspieler-Satire «Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit».

SDA/rar

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