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Schweizer Berlin-«Tatort» überzeugte

Pfusch, Mord – oder noch tragischer? Der gestrige «Tatort» warf ein grelles Licht auf die Gefahren der Zweiklassenmedizin.

«Edel sei der Mensch und gesund» lautete die gestrige «Tatort»-Folge. Der Titel bediente sich eines Gedichts Goethes, in dem es heisst«Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.» Gesundheit statt Nächstenliebe – in einer Gesellschaft, in der man besser nicht krank werden sollte, macht das als Ratschlag Sinn.

Ausgangspunkt der Geschichte, die vom Schweizer Florian Froschmayer inszeniert wurde, war ein alter Mann, der an Morbus Crohn litt. Eine Krankheit, deren Behandlung sehr teuer ist. Wie sich herausstellte, wurden ihm zwei Medikamente verabreicht, deren Kombination tödlich ist. Pfusch oder Mord? Der behandelnde Arzt Dr. Gerhard Schmuckler und seine Praxisgemeinschaft gerieten ins Visier der Berliner Ermittler Ritter und Stark.

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