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Streit um «Mad Men»

Die fünfte Staffel der hippen US-Serie um das Werbegenie Don Draper musste verschoben werden. Nun äusserte sich erstmals der Erfinder der Serie über die Gründe.

Schlechte Neuigkeiten für die Fans der Serie «Mad Men». Die fünfte Staffel der hochgelobten und vielfach ausgezeichneten Serie um den Werbemann Don Draper musste verschoben werden. Dies, weil Verhandlungen zwischen dem Sender AMC und dem «Mad Men»-Erfinder und Co-Produzenten Matthew Weiner sich in die Länge zogen und unklar war, ob Weiner auch bei einer fünften Staffel noch mit dabei sein würde.

Nun äusserte sich Weiner auf dem Basket of Kisses, dem unoffiziellen Blog zur Serie, erstmals über die Streitpunkte, die zur Verzögerung geführt hatten. Er habe den Forderungen des Senders nicht nachgeben wollen. Dieser nämlich habe kürzere Episoden zugunsten längerer Werbeunterbrechungen verlangt, ein prominenteres Product-Placement und habe zwei Stellen bei der Besetzung streichen wollen.

Weniger Lohn wurde abgelehnt

«Um die Stellen zu retten, habe ich angeboten, mir den Lohn zu kürzen, ich habe ausserdem angeboten, die Serie bis zum Ende des laufenden Vertrags zu verlassen. Aber je mehr ich mich für die Serie einsetzte, desto mehr Geld haben sie mir angeboten», so Weiner gegenüber Basket of Kisses.

Bevor «Mad Men» im Juli 2007 erstmals ausgestrahlt wurde, war AMC ein kaum bekannter, auf die Ausstrahlung von amerikanischen Filmklassikern spezialisierter Fernsehkanal. Die erfolgreiche Serie verpasste dem Sender dann ein neues, hippes Image. Welcher Lohn Weiner angeboten wurde, ist nicht bekannt. Im Internet kursieren Gerüchte, es sollen um die 30 Millionen Dollar sein. Weinberg wollte die Zahl weder bestätigen noch dementieren.

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