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TV-Kritik: Als ob Woody Allen in Bremen eine Flatulenz produziert hätte

Der gestrige «Tatort» «Ordnung im Lot» war wirr und ziemlich langweilig. Keine gute Kombination.

Womöglich erschiene es dem gemeinen TV-Gucker mittlerweile höchst innovativ, wenn die «Tatort»-Macher mal wieder einen primitiven Bankraub-Plot kredenzen würden: «Hände hoch», ein wenig Geknalle und ein bisschen Geschrei, dann Verfolgungsjagd und Versteckspiel, Spurensuche und Fährtenlesen und schliesslich der grosse Showdown. Mit Sicherheit wäre es jedenfalls eine willkommene Abwechslung unter den zahlreichen psychologisierenden, pädagogisch motivierten Geschichten der letzten Monate.

Auch die gestrige Folge «Ordnung im Lot» aus Bremen mit dem Kommissaren-Duo Lürsen und Stedefreund wirkte bemüht unkonventionell und gehörte in die offenkundig immer beliebtere «Tatort»-Kategorie «Hauptfiguren mit schweren Psychosen und Neurosen». Auch solcherart gepolte Krimis können funktionieren – dieser allerdings tats definitiv nicht.

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