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«Am Ende sind wir doch alles Psychopathen»

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Dekadenz der Superreichen mit der Genügsamkeit lokaler Snowboarder zu spiegeln?

Im Film reflektieren einheimische Snowboarder die Klischees der Superreichen, die jährlich in ihr Tal strömen. Wer sind diese Protagonisten?

Porträtiert Freundschaft auf 16mm-Film: Kris Lüdi am Set. Foto: Roland Ogg

Im Film schlagen die Rabauken teilweise fast schon versöhnliche Töne mit der Welt der Schönen und Reichen an. Ein Widerspruch?

Gleichzeitig sprechen sie von einem «Brainfuck», davon, dass ihnen konstant vermittelt wird, dass sie etwas Besseres sein müssten.

Sie selbst pflegen Bekanntschaften in beiden Welten. Wie gehen sie persönlich mit diesen Gegensätzen um?

Und?

Ihr Ansatz «Ich bin ok, Sie sind ok» dürfte den Superreichen von St. Moritz ganz gut gefallen. Sozialkritik geht anders.

Dennoch nimmt die soziale Ungleichheit weltweit wie auch in der Schweiz weiter zu. Der Oxfam-Bericht zeigte jüngst wieder die eklatante Differenz zwischen den ganz Armen und den Superreichen. Stört Sie das nicht?

Was haben Sie durch den Film über sich selbst gelernt?

Sie stellen im Film die Frage nach dem sozialen Neid. Ist das ein Thema, das Sie auch privat beschäftigt?

Anerkennung in den USA: Lüdi holt gemeinsam mit Produzent David Müller und Kameramann Daryl Hefti den Award ab. Foto: Vimeo

Sie haben für den Film letzte Woche einen Vimeo-Award in New York gewonnen. Wie war das Feedback?

Hat das Publikum überhaupt verstanden, dass der Erzähler nicht Schweizerdeutsch spricht?