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«Da habe ich ihm spontan eine runtergehauen»

«Ich würde mich am liebsten an gar keinen Alltag gewöhnen»: Die Australierin Margot Robbie liebt die Abwechslung. (Foto: Getty Images)

Mrs. Robbie, jedes Jahr pilgern Tausende Menschen nach Hollywood, um Schauspieler zu werden. Wie schafft man es bei dieser Konkurrenz ganz nach oben?

Bitte?

Also die Ohrfeige.

War das schon immer Ihr Traumberuf, Schauspielerin werden?

Und dann sind Sie nach Melbourne gezogen, um es richtig zu probieren?

Wie empfangen denn die Grossstädter in Melbourne Leute aus Queensland?

Sie sind trotzdem geblieben und haben die Sache durchgezogen.

Hat Ihnen das Spass gemacht?

Klingt nach klassischem 9-bis-5-Job.

Mit einem bestimmten Ziel?

Und?

Den sicheren Job beim Fernsehen aufzugeben, um in Hollywood sein Glück zu suchen, ist ein ziemliches Risiko.

Und hätten in der Soap weitergemacht?

Nicht sehr ermutigend.

In Amerika ging es dann wieder von Null für Sie los. Was war der erste Schritt?

«Ich mag dieses Gewusel am Set gern»

Und wie laufen diese Castings ab, wenn man nicht gerade Leonardo DiCaprio eine Ohrfeige verpasst?

Warum denn das?

Waren diese stressigen Casting-Marathons auch der Grund, warum Sie mittlerweile Ihre eigene Produktionsfirma gegründet haben? Um bessere Rollen zu Ihren Konditionen zu bekommen?

Ist das mit der Männerdominanz wirklich so schlimm in Hollywood?

Wie sieht das genau aus?

Können Sie das verstehen, jetzt wo Sie selbst produzieren und finanzielle Risiken eingehen müssen?

So wie in Ihrem neuen Film «I, Tonya», der Ihnen eine Oscarnominierung als beste Darstellerin eingebracht hat. Sie spielen darin nach realem Vorbild die Eiskunstläuferin Tonya Harding, die in eine irre Gangsteraffäre hineingezogen wird. Wie schwer ist es denn in Hollywood, Geld für so einen Film zu bekommen?

Aber dann kamen Sie und haben das Geld aufgetrieben.

Klingt nach einem 24-Stunden-Tag.

Die Sie sich bei einer kleinen Produktion nicht leisten können.

Hört sich kompliziert an.

Was machen Sie als Produzentin, wenn die Truppenmoral sinkt?

Und wie gewöhnen Sie sich wieder an einen normalen Alltag, nach 31 intensiven Drehtagen mit Truck-Stop-Partys?

Wie schwer ist es denn, sich emotional gehen zu lassen, wenn hinter der Kamera hundert Crew-Mitglieder stehen und einen anstarren?

Zum Schluss: Viele Touristen zieht es nach Australien zum Reisen. Können Sie einen Ort besonders empfehlen?